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Der letzte Käfer ...
VW Käfer: Fertigung der „Última Edición” gestartet


Mit dem Fertigungsstart der "Última Edición" hat Volkswagen de México in Puebla am Donnerstag, 10. Juli den Produktionsauslauf des legendären Käfers eingeleitet. Der letzte Käfer wird am 30. Juli vom Band laufen.

In Anwesenheit von Melquiades Morales Flores, Gouverneur von Puebla, Rocío Ruiz, Vizeministerin für Industrie und Handel, sowie weiterer Repräsentanten des öffentlichen Lebens gaben Dr. Jens Neumann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG und verantwortlich für die Region Nordamerika, sowie Reinhard Jung, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen de México, den Startschuss für die "Última Edición".



Neumann hob hervor, dass sich der Käfer mit der "Última Edición" noch einmal von seiner schönsten und besten Seite zeige, und fügte hinzu: "Wahre Stars merken, wann es Zeit ist aufzuhören, und ihr Publikum bekanntlich auch." Volkswagen in Mexiko sei schon lange nicht mehr nur die "Käfermarke". Seit Gründung 1964 sei VW de México fast immer Marktführer im Pkw-Segment gewesen. Aktuell nehme der Konzern mit rund 28 Prozent Marktanteil der drei Marken Volkswagen, Seat und Audi die Spitzenposition ein.



Jung erinnerte daran, dass im März 1954 der erste Import-Käfer die Küste von Mexiko erreicht hatte, ehe 1955 in einem Montagewerk bei Mexiko-Stadt die Fertigung begann. Insgesamt seien in Mexiko 1,7 Millionen Käfer gebaut worden, davon 100.000 für den Export. Mit den weiteren Bestsellern wie Golf, Jetta, New Beetle und New Beetle Cabrio betrage der bisherige Fertigungsumfang 5,7 Millionen Fahrzeuge, davon 2,6 Millionen für den Export. Volkswagen de México mit seinen rund 14.000 Mitarbeitern sei damit wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.



Von der "Última Edición" werden insgesamt 3.000 Fahrzeuge in den Farben Aquariusblue und Harvestmoonbeige gebaut. Der Käfer mit 1,6-Liter-Benzinmotor bringt eine Leistung von 34 kW (46 PS). Zusätzlich zur Serienausstattung bietet das Sondermodell verchromte Zierleisten und Chrom-Anbauteile wie Stoßfänger, Radkappen und Spiegel. Felgen in Wagenfarbe mit Weißwandreifen, Hutablage, Radio mit CD-Player und vier Lautsprecher vervollständigen das Angebot. Der Preis für eines dieser letzten Exemplare beträgt 84'000 Pesos, was etwa 7100 Euro entspricht. Das allerletzte Fahrzeug dieser letzten Auflage kommt direkt von Puebla nach Wolfsburg ins Museum.



Damit geht eine 65jährige Käfergeschichte nach rund 21,6 Millionen produzierten Fahrzeugen zu Ende – Wenn sich nicht dieses Gerücht hartnäckig halten würde: Es heisst nämlich, dass das Montageband in China, wo VW bereits den Jetta produziert, wieder installiert werde und VW den Chinesen im Norden des Landes mit dem Käfer ein solides, günstiges und einfach zu wartendes Fahrzeug anbieten möchte ….